Ein paar Ideen aus meiner Küche.

 

Improvisieren & Genießen.

Inspiriert aus der Ayurveda, TCM, zyklischer Ernährung und meinem Geschmack koche ich nach Gusto und Gefühl. So lesen sich meine Rezepte auch. Schreibe mir bei Fragen zur Zubereitung also gern. Ich freu' mich, wenn du was Feines für dich entdeckst. 

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Gewürze

Meine Liebsten: Ganzer Kreuzkümmel, Koriander- und Fenchelsamen, Kurkuma, Ingwer, Zimt und Zitrone - peppen allesamt das Essen auf und wirken verdauungsfördernd. 

Dosierung Einfach probieren, es kann wenig schief gehen. Gerade Kreuzkümmel, Koriander und Fenchel verwende ich sehr häufig. Das entspricht meinem Geschmack und es bekommt mir gut. Gehe da nach deinem Gefühl und beobachte, was es mit dir und deinem Körper macht. 

 

An der Stelle noch ein Wort zum Fett als Geschmacksträger neben den Gewürzen. Ich verwende gerne Raps- oder Kokosöl, Ghee oder auch mal Butter zum Kochen und Olivenöl für kalte Speisen. Manchmal verlangt mein Körper nach mehr, manchmal nach weniger. Vertraue auch da auf dein Bauchgefühl.

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Mus       Highlight 

Weiße oder schwarze Bohnen, Kidney Bohnen, Kichererbsen oder grüne Erbsen

Ich koche die über Nacht eingeweichten Bohnen oder Erbsen gern selbst. Abgetropft aus der Dose geht aber genau so. Dazu kommen meine Gewürz-Lieblinge Kreuzkümmel, Fenchel- und Koriandersamen. Wenn du gerade frische Kräuter da hast, gern auch die. Olivenöl, Zitronensaft oder Apfelessig, ein Schuss Wasser, Salz und Pfeffer nach Geschmack. Mixer oder Pürierstab auf Turbo. Wenn mir das Mus zu fest erscheint, gebe ich mehr Wasser und/oder Öl dazu. Ich mache immer gleich eine größere Menge, die im Kühlschrank gut 3-4 Tage hält. Meine "Referenztasse" fasst 160g trockene Bohnen/Erbsen - das ist mein Minimum.

Das Mus entdeckst du auf sehr vielen meiner Bilder.

Momentane Favorites: Weiße und schwarze Bohnen
 

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Gemüse

Beim Gemüse gehe ich immer recht ähnlich vor. Öl in der Pfanne erhitzen, nach Geschmack gestifteten Ingwer und Knoblauch, Kreuzkümmel, Fenchelsamen und/oder Koriandersamen darin kurz anbraten und das Gemüse zugeben. Die Hitze runterfahren und garen - manchmal mag ich es bissfester, manchmal weicher. Ein Spritzer Zitrone kann den Geschmack toll abrunden. Grundsätzlich schneide ich das Gemüse eher grob. Mir gefällt die Optik, die Tatsache, dass es schneller geht und dass es leichter mit den Fingern zu essen ist.

Wenn es sich anbietet schneide ich Gemüse gern in diagonale, längliche Scheiben oder in pommesartige Stifte - Abwechslung fürs Auge. Im nächsten Abschnitt sind ein paar Ideen für die Zubereitung, noch mehr Anregung dann in der Bildergalerie. 

Momentane Favorites: Lauch, Petersilienwurzel, Wirsing, Brokkoli
 

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Zubereitung Ideen

Pfanne, ohne Wasser, ohne Deckel, bisschen Geduld: 

Aubergine mit Ingwer* und Knoblauch*

Blumenkohl/Paprika mit roten Zwiebeln*

Brokkoli/ Kürbis/ Rote Beete/ Süßkartoffel/ Zucchini mit Ingwer

Fenchel/Sellerie mit Knoblauch und Kreuzkümmel

Frühlingszwiebeln/Lauch mit Sesam

Grün-/Rot-/Schwarz-/Spitz-/Urkohl/Wirsing mit Ingwer, roter Zwiebel und Kreuzkümmel

Karotten mit Ingwer und Zimt

Kohlrabi mit Fenchelsamen

Pilze mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern

Rosenkohl halbiert oder geviertelt mit Ingwer

Spargel mit Salz, Pfeffer und Zitrone

Tomatensugo geviertelt oder geachtelt, lange mit Ingwer, roter Zwiebel und einem Schuss Apfelessig einkochen

*Ingwer & Knoblauch stifte ich immer fein, Zwiebeln in Streifen
 

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Beilagen

Mung Dal, Beluga Linsen, rote Linsen, Berglinsen, Roggen*, Quinoa, Hirse, Buchweizen, Dinkel*, Hafer, Mungbohnen, Naturreis - alles super lecker und sättigend. *enthält Gluten

 

Meine Faustregel: In doppelter bis dreifacher Menge Wasser aufkochen und mit knapp geschlossenem Deckel köcheln lassen. Reis, Hirse, Quinoa und Linsen wasche ich vor dem Kochen. Außer bei Linsen salze ich das Wasser schon zu Beginn. Hirse koche ich auch gern mit Korandersamen. Wenn das Getreide oder die Hülsenfrüchte gar sind und das Wasser vollständig verkocht ist, gebe ich noch etwas Ghee oder Butter dazu. Ich koche gern eine größere Menge für die nächsten Tage mit. Beim Erwärmen gebe ich dann etwas Wasser und nochmal Butter oder Ghee dazu.

Momentane Favorites: Hafer, Hirse, Kitchari

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Kitchari

Reis mit vorab eingeweichten Mungbohnen im Verhältnis 1:1 oder 1:2 in doppelter bis dreifacher Menge Wasser aufsetzen. Separat gestifteten Ingwer, Kreuzkümmel, Fenchel-und Koriandersamen in Ghee oder Öl andünsten. Optional auch weitere Gewürze wie Anis und Nelke. Kurkuma und Pfeffer zum Schluss. Die Mischung nach etwa der Hälfte der Kochzeit unter die Reis-Bohnen rühren und weiter köcheln lassen. Eine Prise Asafoetida oder Bockshornkleesamen unterstützt das Verdauungsfeuer. Es feuert aber auch ohne ;) Wasser nachgießen, falls es sehr durstig wirkt. Dickt auch anschließend noch etwas ein. 

Die Mungbohnen ersetze ich gern mal durch rote Linsen, Beluga- oder Berglinsen. Die Gewürze kann man übrigens auch einfach so am Ende der Kochzeit zugeben und es müssen nie alle sein. Ich mache das nach Lust und Laune. 
 

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Suppen

Suppen können das schnellste Essen ever sein. So geht es zum Beispiel fix und lecker: Knoblauch, Ingwer und Zwiebeln anbraten, Gemüse und Gewürze dazu. Mit gut Wasser bedecken und köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. An die Wassermenge tastet man sich ran und irgendwann passt das Gefühl sehr gut. Dann gibt es drei Möglichkeiten: Die Suppe mit ganzen Stücken genießen, einen Teil pürieren, was sie sämig werden lässt oder komplett pürieren. 

Wenn gerade Melisse oder Pfefferminze auf dem Balkon wächst, gern obendrauf. Ansonsten auch Koriander oder glatte Petersilie. 

Momentane Favorites: Brokkoli, Sellerie, Lauch oder Wirsing teilpüriert, Rote Beete oder Karotte komplett püriert oder ein Potpourri aus allem, was aufzubrauchen ist - auch bereits gekochtes Gemüse. 
 

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Mung-Suppe

Die Mungbohnen am besten über Nacht oder zumindest 1-2 Stunden einweichen. Mit 7facher Menge frischem Wasser und ggf. 2-3 Lorbeerblättern ca. 40min köcheln. Zwischenzeitlich in einer Pfanne Öl oder Ghee erhitzen und Kreuzkümmel, Fenchel- und Koriandersamen, ordentlich gestifteten Ingwer, 1-2 Zwiebeln und 3 Knoblauchzehen andünsten. Zum Schluss Kurkuma und Pfeffer zufügen. Die Mischung zu den Bohnen geben und weiterköcheln lassen, bis die Bohnen weich sind. Dann salzen. Ich gebe gern kurz vor Ende der Kochzeit zwei Karotten und eine Petersilienwurzel dazu und Asafoetida oder gemahlene Bockshornkleesamen.

Die Suppe ist sättigend, Hirse ist trotzdem toll dazu. 

Ich koche die Suppe gern auf Vorrat und gebe dann just in time nochmal Flüssigkeit und manchmal mehr Gemüse dazu. Grünkohl zum Beispiel, wenn gerade die Saison ist. 
 

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Salate

Aus dem Mixer, geraspelt oder gehobelt: Karotte mit Apfel/ Kohlrabi/ Radieschen/ Gurke/ Brokkoli/ Rote Beete, roh oder kurz mit Ingwer angebraten 

Blattsalate: Chicorée, Radicchio, Spinat, Romana-Salat, Kräuter wie Rucola, Franzosenkraut, Eiskraut, Wildkräuter, Löwenzahn

Bei Blattsalaten zupfe ich nicht viel. Meistens mache ich es mir einfach und schneide ihn in Streifen, bei großen Blättern nochmal quer.  

Dressing: Salat in eine Schüssel, Olivenöl, Apfelessig, Sesam, Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne und falls vorhanden frische Kräuter wie z.B. Koriander dazu. Mit den Fingern vermischen und auf die Teller verteilen. Ein feines 1-Minuten-Werk.
 

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Nudeln

Wenn ich mal Nudeln mache, dann auch am Liebsten simpel.

Hier habe ich Knoblauch und rote Zwiebeln angebraten, Brokkoli und Sonnenblumenkerne dazugegeben, mit Salz und Pfeffer gewürzt, Spaghetti untergehoben und mit Rucola und Ziegenkäse garniert.   

Auch fein außer Knoblauch und Olivenöl:

- Knoblauch, Zwiebeln, getrocknete und frische Tomaten, Rucola und Sonnenblumenkerne

- angebratener Knoblauch in Avocadocreme, Rucola, Oliven und kurz angebratene Cocktail-Tomaten

- Salbeiblätter in Butter oder Ghee andünsten und Gnocchis dazu
 

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Flammkuchen

Mein Klassiker: Magerquark mit etwas mehr Schmand, Salz und Pfeffer anrühren. Auf dem Flammkuchenboden - gebe bei Bedarf gerne einen Tipp welchen - verteilen. Mit roter oder weißer Zwiebel, Tomaten, Schwarzwälder Schinken und geraspeltem Hartkäse belegen. 3-5min bei 250°C

Süße Variante: ZimtZucker und fein gehobelte Äpfel. Man kann noch einen drauf setzen und nach dem Backen Cointreau darüber träufeln.

Anstelle von Schmand geht auch Crème fraîche oder 40%Quark und Magerquark lässt sich durch Joghurt ersetzen. Insgesamt sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Oliven, Meerrettich, Spargel ... feiner Resteverwerter. Vegan habe ich Flammkuchen tatsächlich noch nie gemacht, dafür schlägt mein badisches Herz etwas zu doll ;)  

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Brot 

Buchweizen-Brot 40g Chiasamen in 240ml Wasser 10-15min quellen lassen. Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. 200g Buchweizen mahlen und mit 100g Haferflocken, 1,5 TL Salz, 1 TL Kreuzkümmel und 2 TL Backpulver vermengen. 60ml Rapsöl und 160ml Wasser dazu. Teig in eine kleine Kuchen- oder Kastenform geben und mit Kürbis- und Sonnenblumenkernen bestreuen. Backzeit nach Dicke des Brotes 55-70min -> Zahnstochertest

 

Pfannenbrot Buchweizenmehl und Wasser ca. 1 : 1,25 vermengen, Salz und Kreuzkümmel dazu und in einer beschichteten Pfanne ausbacken

 

Buchweizenbrötchen Wie Pfannenbrot, nur etwas weniger Wasser, sodass der Teig formbar ist. Auf dem Blech verteilen und bei 175°C Umluft ca. 20min backen, bis eine schöne Kruste entsteht. 
 

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Porridge herzhaft

Herzhaftes Porridge klingt erstmal seltsam, schmeckt mir aber richtig gut.

Dafür dünste ich Kreuzkümmel, Fenchel- und Koriandersamen und gestifteten Ingwer kurz in Ghee oder Rapsöl an. Dann z.B. klein gewürfelte Karotte, Zucchini und PetersilienwurzelKurkuma, Salz und Pfeffer dazu. Mit Wasser bedecken und etwa 3min bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Zwei handvoll Haferflocken dazu und weitere 5min köcheln lassen, bis die Konsistenz fester ist. Ich mag es nicht ganz so breiig.

Klingt nach vielen Schritten, wenn der Bogen aber erstmal raus ist geht es keine 10 Minuten. 

 

Fein dazu: Leinöl, Avocado, Spiegelei, Oliven, Blattspinat und Koriander. 

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Porridge süß

Beim süßen Porridge erhitze ich Ghee oder Öl und gebe verschiedene NüsseSamen oder Kerne, 1-2 kleingeschnittene Datteln, Apfel, Birne oder Banane und etwas Zimt dazu. Dann zwei handvoll Haferflocken, und mit Wasser und/oder Hafermilch ablöschen und köcheln lassen bis das Porridge die gewünschte Konsistenz hat.

Die Variante mit Haferflocken ist die Schnellste. Ich mag es aber auch sehr gerne mit Hirse oder ganzem Hafer. Hier koche ich meistens eine größere Portion vor, dann geht das morgens auch fix. Aus irgendeinem Grund bereite ich das Hirse-Porridge lieber in meiner kleinen Pfanne zu, als im Topf.

 

Fein dazu: Leinöl, Beeren, Sprossen, Nussmus oder auch mal grob gehackte 90% Schokolade. 

 

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Sprossen selbst ziehen

Mung-Sprossen im Salat, als knackiges Topping, zum Porridge oder in der Suppe.

 

Den Boden eines Schraubglases mit 1-1,5 cm Mungbohnen bedecken und über Nacht in Wasser einweichen. Morgens das Wasser abgießen, nochmal frisch spülen und gut abtropfen lassen. Das Spülen die nächsten 2 Tage morgens und abends wiederholen, bis die Sprossen gezogen sind. Es gibt spezielle Sprossengläser, geht aber genau so gut ohne. Ich habe das Wasser durch meine Finger laufen lassen und das Glas tagsüber mit dem Deckel halb abgedeckt. Die Sprossen ab dann im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von 2-3 Tagen verbrauchen. Ich habe mich auf Mung-Sprossen eingeschoßen, aber du kannst natürlich auch viele andere ziehen. Dazu gibt es reichlich Anleitungen im Internet.
 

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Ghee geklärte Butter

500g Butter in einem kleinen Topf bei geringer bis mittlerer Hitze ohne Umrühren erwärmen. Nach etwa 10min beginnen Wasser und Milcheiweiß sich blubbernd vom Fett zu trennen. Sobald es ein ordentlicher Schaumteppich ist, kann das Abschöpfen des Schaums mit einem Löffel beginnen. Danach warten, bis es sich wieder lohnt loszulegen. Das wird dann immer weniger. So lange, bis der Topfboden klar zu sehen ist. Zwischen 20-30min. Ich bin da nicht die ganze Zeit vorm Topf, aber um den Weg. Ein wenig setzt sich auch am Boden ab. Die geklärte Butter durch einen Teefilter in ein großes Schraubglas füllen. 500g Butter ergeben etwa 350g Ghee. Ghee verträgt Raumtemperatur, braucht also nicht in den Kühlschrank.
 

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Pesto

Ob aus Basilikum, Bärlauch, Rucola, Koriander oder PetersilieKnoblauch und Sonnenblumenkerne kurz anrösten und mit den Kräutern in den Mixer. Öl, Salz und Pfeffer dazu, ét voilà. 

 

Momentaner Favorite: Koriander
 

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Tahini Sesampaste

Phasenweise esse ich Tahini vom Löffel ;) Grundsätzlich aber einfach auch als kleiner Klecks neben dem Essen lecker. Herrlich, wenn es sich mit dem Öl vom Gemüse und der Salatsoße mischt. 

 

Herzafter Dip z.B. für Ofengemüse: Tahini mit Quark/Joghurt/Quarkalternative, einem Spritzer Zitrone und frisch gehackten Kräutern

 

Süße VarianteTahini mit Kokos- oder Hafermilch, ungesüßtem Kakaopulver und etwas Honig. Passt zu Pfannkuchen und zu jeder süßen Speise, die ein wenig Schoko-Soße verträgt. Danke liebe Alena für die geniale Entdeckung!

 

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Schokomousse

1 Avocado, 1 Banane, 40-60ml Hafermilch,  3 EL ungesüßtes Kakaopulver, 1-2 EL Tahini oder Nussmus, Spritzer Zitrone oder Limette1/2 TL Zimt und eine Prise Salz in den Mixer auf Turbo. Mit etwas weniger Hafermilch beginnen, je nach Größe der Banane und Avocado. Nachgießen geht immer. Etwas grob gehackte 90% Schokolade drunter oder drauf. 30min ins Gefrierfach, danach in den Kühlschrank. Die Menge ergibt 2 normale Portionen oder eine große ;)

In Anlehnung an ein tolles Rezept von Anne & Oliver, danke!

Habe auch ein feines Rezept auf Cashew-Basis. Aber eins reicht erstmal.

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Bananeneis

Gefrorene Bananen-Scheiben, Zimt und Kardamom mit einem Schuss Hafer- oder Kokosmilch in den Mixer. Für das Topping dunkle Schokolade erwärmen

oder als Bruch darüber geben, optional auch Nüsse.

Und das geht mit vielen Früchten, wie Mango, Erd- oder Himbeeren. 

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Beerentraum

Geliebtes Familienrezept. Klassisch mit Himbeeren, geht aber mit allen Beeren. Für eine große Schüssel oder mehrere Gläschen: 400ml geschlagene Sahne unter 500g Magerquark heben. Mit dem Schichten beginnen bis alles alle ist: Sahne-Quark, 750g gefrorene Himbeeren, 50-100g zerbröselte Meringue, Sahne-Quark, Himbeeren ... Ich nehme wenig Meringue, wer es süßer mag nimmt einfach mehr. Wenn ich es morgens vorbereite, stelle ich es anschließend in den Kühlschrank. Falls es bald gegessen werden soll, lasse ich es draußen stehen bis die gefrorenen Beeren aufgetaut sind. Mit frischen Beeren genau so toll. Nur eben anders, weil der Saft der Beeren fehlt. 

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Dattel-Bälle

Schneller Snack: 8 Datteln, ca. 80g Nüsse (z.B. Mandeln oder ein Mix), ordentlich gehäufter TL ungesüßtes Kakaopulver, Zimt, ggf. Kardamom, ganz kleiner Schuss Hafermilch oder Wasser - mixen, rollen und genießen. Ergibt 10-12 Kugeln. Ich hab' sie gern aus dem Kühlschrank.

Kokosraspeln können auch dazu, genau so Leinsamen, Sonnenblumenkerne, Nussmus und vieles mehr. Also, Freestyle. Am Ende braucht es nur eine gute Konsistenz zum Rollen.
 

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Schokokuchen

40g Leinsamen in 300ml Wasser 15min einweichen. 160g Buchweizen mit 160g Mandeln fein mahlen. 12 Datteln dazu und nochmals auf Turbo - die Dattel wird aufgrund der trockenen Masse auch ganz fein. Eine möglichst reife Banane oder 100g Apfelmus und eine Zucchini, aus dem Mixer oder geraspelt, dazugeben. 60g ungesüßtes Kakaopulver, eine Tafel grob gehackte 80% Schokolade1 TL Zimt, etwas Saft und Abrieb einer Limette, Zitrone oder Orange unter die Masse heben. Den Teig in eine Springform geben und 30-40min bei 175°C Umluft backen. 

 

Anstatt der Dattelsüße geht natürlich auch Zucker.

Du kannst dich hier ja von unten ran testen. Bei den meisten Rezepten zwischen 40 und 80g, je nach Mehlmenge. Irgendwann kommt die Grenze, über der es nur nach süß schmeckt. Egal ob 150 oder 250g Zucker. Mein Empfinden :)

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Marmorkuchen

20g Leinsamen mahlen und in 135ml Wasser kurz einweichen. 180g Buchweizen und 90g Mandeln fein mahlen, 50g Kokosmehl, 20g Speisestärke, 6-8 Datteln, 120g Rapsöl, 250g Hafermilch, 2 EL Rum, Spritzer Limetten- oder Zitronensaft dazu. Alles zu einem glatten Teig verrühren. 

In etwa die Hälfte des Teiges 20g Kakaopulver, 1TL Zimt, einen ordentlichen Schuss Hafermilch und ggf. Rum rühren, bis der Teig etwas flüßiger ist. 

 

Hellen Teig in eine kleine Springform, Dunklen drauf und mit der Gabel durchmarmorieren. Sprich, mit der Gabel beherzt ein wenig Schwung rein bringen und bei 175°C Umluft 35-40min backen. 

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Karotten-Zucchini-Kuchen

2 mittelgroße Karotten und eine kleine Zucchini raspeln, eine kleine Banane zerdrücken. 70g Buchweizen mahlen, 6-8 Datteln kurz mitmahlen. 150g Haferflocken60g Kokosmehl75g gehackte Walnüsse, 1 TL Zimt und eine Prise Salz dazu. Alles mit 60ml Rapsöl und 120ml Pflanzenmilch vermengen. 30-40min bei 175° Umluft backen.

Tipp für all meine "genauen" Rezepte: Fühl' dich frei hier Zutaten zu ersetzen oder zu ergänzen. Bei mir läuft das meistens so: "Noch 'nen Schuss hiervon und ein bisschen davon, ah und ich hab ja auch noch dies und das da". Also ausprobieren und überraschen lassen. Manchmal schmeckts, manchmal weniger. Aber da die Zutaten gut sind, kann nicht viel schief gehen, außer dass die Konsistent vielleicht mal andersartig ist ;) 

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Blitzkuchen

50g Buchweizen und 100g Nüsse mahlen, 60g Kokosmehl, 50g Kokosraspeln, 6-8 Datteln, 100g Margarine oder alternativ etwas weniger Rapsöl, Saft und Abrieb einer Limette, 200ml PflanzenmilchPrise Salz. Alles vermengen, Datteln am besten mit Buchweizen und Nüssen in den Mixer. So werden sie recht fein. Ansonsten kannst du sie auch schneiden und hast kleine süße Geschmacksknospen - auch fein. Wenn du es süßer magst, entsprechend mit Zucker oder Zuckeralternativen süßen. 

Backpapier um den Boden der Springform klemmen. Den Rand kannst du einfetten, geht aber auch ohne. Je nach Formgröße und Dicke des Kuchens 35-45min bei 175° C Umluft backen. 

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Rüblikuchen

6 Eier, 375g geraspelte Karotten, 375g gemahlene Haselnüsse, 80g Zucker, 3EL Mondamin, 1,5 Pck. BackpulverAlles vermengen, in eine Springform geben und bei 180° C Umluft ca. 45min backen.

 

Die Nüsse mahle ich übrigens am liebsten selbst. Schmeckt mir nussiger. Der Kuchen bleibt aufgrund des hohen Fettgehalts der Haselnüsse mehrere Tage super saftig.  

 

Eier und Zucker lassen sich auch durch 50g Chiasamen in 200ml Wasser gequellt und 6-8 Datteln ersetzen.

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Rhabarberkuchen

Teig: je 80g Mandeln, Hirse und Buchweizen fein mahlen und 6-8 Datteln dazu. 40-50ml Rapsöl, 1 gehäufter EL geschrotete Leinsamen in 4 EL Wasser kurz einweichen. 

Rhabarber: 3-5 Stangen abziehen und klein schneiden

Guss: 300ml Hafermilch barista, 1 Vanille-Pudding und 2 Datteln in den Mixer

Streusel: 60g Haferflocken mit 60g Walnüssen, Zimt und etwas Rapsöl kurz in den Mixer

Teig mit Rand in der Springform verteilen, grob gemahlene Mandeln oder Haselnüsse auf den Boden streuen, Rhabarber dazu, Guss drüber, Streusel drauf und 40-50min bei 175°C Umluft in den Ofen. 

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Kekse Blitzrezept

100g Buchweizen oder Hirse fein mahlen, 6-8 Datteln dazugeben, nochmal auf Turbo. 100g Haferflocken, 60ml Rapsöl, 40-50ml Hafermilch oder etwas weniger Wasser und 1 TL Zimt dazu. Kleine Häufchen auf das mit Backpapier belegte Blech setzen und im vorgeheizten Ofen 15min bei 180°C Umluft backen. Ergibt ca. 20 Stück.

Meine Favorites dazu: grob gehackte Schokolade, Sonnenblumen- und Kürbiskerne, gehackte Mandeln

 

Die 200g "Mehlmasse" kannst du völlig frei variieren und kombinieren. Probier dich aus - Buchweizen, Haferflocken, Hirse, Mandel-oder Kokosmehl, Kokosraspeln, Weiß- oder Dinkelmehl. Bei zu viel Flüssigkeit z.B. mit Haferflocken ausgleichen. Ein paar Mal gemacht schüttelst du das aus dem Ärmel. 

 

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CantucciniFamilienrezept

3 Eier mit einer Prise Salz schaumig schlagen, 80g Zucker und 2 Vanillinzucker unter die Eimasse rühren. 300g Mandeln unterheben. Separat 400g Mehl mit 1/2 Backpulver vermischen und unter die Ei-Mandel-Masse heben. Wer gern Dinkelmehl nimmt, kann 300g Dinkel und 100g Weißmehl nehmen.

 

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und jeweils vier Würste darauf formen. Das fühlt sich nach etwas Gefriemel an, da klebrig, aber das ist normal. 25min bei 175° Umluft backen und noch in heißem Zustand schräg aufschneiden.

 

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Reste

Zum einen möchte ich nicht, dass bei mir Lebensmittel im Müll landen, zum anderen habe ich riesigen Spaß daran, die noch so kleinsten Reste zu verwerten. Dabei entstehen oft witzige Kombis. Und wenn sie geschmacklich nicht umwerfend sind, dann schmeckt mir die Tatsache, dass sie verwendet wurden ;) 

Das mäßig hübsche Bild zeigt eine kleine gekochte Kartoffel, die sich irgendwo versteckt hatte. Klein geschnitten und mit Knoblauch angebraten wurde sie zum crunchy Topping. 

Aus Getreide und Hülsenfrüchten als Abwechslung zum Erwärmen: Bratlinge oder Bällchen in der Pfanne oder im Ofen zubereitet

Aus gekochtem Gemüse als Abwechslung zum Erwärmen: als Reis-/Hirse-/Kichererbsen-Salat oder mit frischem Gemüse zu Suppe verarbeiten 

 

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Ortswechsel

Essen schnappen und lauwarm oder sogar kalt, dafür aber an einem Ort mit Blick ins Grüne genießen. Auch wenn es nur die Bank im Park ums Eck ist. Ab und an tut es gut, das Essen auf die Weise zu zelebrieren :)

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Und wie mir eine alte Dame mal sagte:

"Mit Herrgotsgabeln schmeckt's halt am Beschde, gell."

Ja, ich esse am liebsten mit den Fingern.

Bon Appétit :)